Willkommen!

Herzlich willkommen in meinem neuen Blog „Neues aus Mythantika“!

Hier werde ich ab sofort über mein langjähriges Rollenspiel-Projekt berichten. Dazu erhoffe ich mir natürlich etwas Feedback. Vielleicht kommen wir sogar zu ein paar interessanten Diskussionen?

Mein Projekt behandelt ein universell einsetzbares Regelwerk – aktuell genannt Delta – und einen Weltenband namens Mythantika. Dazu schreibe ich auch gerade das erste Abenteuer meiner geplanten Kampagne.

Jetzt wird sich sicher der eine oder andere fragen: „Okay… wieder ein neues Rollenspiel. Gibt es nicht bereits genug?“ oder „Was macht dein System denn so besonders?“

Nun… hier die Antworten und Gründe, warum ihr weiterlesen solltet:

Ja, es gibt viele Rollenspiele und es werden auch fleißig immer neue geschrieben, aber generell sehe ich einen Trend zu immer einfacheren und kleinwertigen (im Sinne von kleinen Zahlenräumen) Systemen. Immer wenn ich ein neues Rollenspiel entdecke, wird meist damit geworben, wie einfach es zu erlenen ist. Der Trend geht zu einstelligen Werteskalen, zu mehr Fluff und weniger Crunch. Selbst DSA5 wirkt irgendwie weichgespült im Vergleich zu DSA4. Man spricht dort von der Leiteigenschaft anstelle von solchen (vielseitig nutzbaren) Konstrukten wie (MU+IN+GE)/5 und einige Zauber verursachen nur noch ein -1/ Erfolgsgrad.

Ich wünsche mir ein komplexes Rollenspiel, welches viele unterschiedliche Figuren nicht nur im Fluff sondern auch im Crunch (also den Regeln) abbilden kann. Und das nicht nur im Kampf, sondern auch in sozialen Konflikten. Warum sollen nur Schwertkämpfe und Schießereien breit ausgestaltet werden und wieso kann man die Gegner in vielen Rollenspielen nur nach Spielleiters Gnaden zur Aufgabe zwingen? Meiner Meinung nach sollen auch Charaktere wie z.B. Doctor Who oder Face vom A-Team voll mit Regeln spielbar sein und seine Gegner mit Worten und Witz besiegen können.

Und zu meiner Welt: Ja, es gibt unzählige Settings: Horror, SciFi, Cyberpunk, Endzeit, Mittelalter, … Jede bringt ihren eigenen unglaublichen Hintergrund mit. Aventurien, Lorakis, Aborea und wie sie nicht alle heißen. Dazu gibt es natürlich auch reale Settings passend verändert, wie es Shadowrun macht oder auch überwiegend reale wie in Cthulhu. Ich finde es ja ganz interessant, was die Autoren sich da überlegt haben. Aventurien ist schon eine zweite Heimat von mir (auch wenn mein letzter Besuch schon eine ganze Weile her ist) und Lorakis lerne ich immer mehr über die Klischees hinweg kennen. Wobei Klischees hier nicht negativ gemeint ist, sie waren imho essentiell in den ersten Spielrunden um erst mal grob ein gleiches Bild in den Köpfen zu bekommen. Aber ganz ehrlich …

Wäre es nicht cool, in einer Welt zu spielen, die fremd, phantastisch und gleichzeitig lehrreich ist? Das ist mein Ziel für Mythantika!

Mythantika ist ein imho relativ unverbrauchtes Setting. Primär spielt es in der Antike. Der irdischen Antike … mit ein paar kleinen Ausnahmen, nämlich dass die Sagen wahr sind und es wirklich Götter, phantastische Biester und Magie gibt! In meinem Buch lege ich dementsprechend sehr viel Wert darauf, möglichst viel Interessantes aus der irdischen Antike zu recherchieren und klar zu markieren, was fiktiv und was real ist.

So könnte mein Weltenband sogar in der Schule genutzt werden und ahnunglose Schüler in die Welt des Pen & Papers entführen …

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s