Laut Herodot besteht das Inventar eines Schmiedes aus Hammer, Amboss und Blasebalg. Auf attischen Vasen sind auch lange Zangen zu erkennen, die zum Halten der glühenden Werkstücke verwendet werden. In der Antike funktionierte das Schmieden aufgrund von Erfahrung, aber nicht aufgrund vollen Verständnisses. Das reine Eisen wurde zum Härten durch Erhitzen über Holzkohlefeuer mit Kohlenstoff …
Autor: Joke M
Erste Vorschau MythAntika – Das Buch
Die letzten Tage habe ich mich mal nicht mit der antiken Technik beschäftigt. Stattdessen ging es eher um morderne Textverarbeitung und Layouts. Ich war einige Stunden im Internet unterwegs und verbrachte einige Stunden in meinem DTP-Tool. Denn es wird langsam mal Zeit all die Texte in ein Buch unterzubringen. Hier findet ihr die erste gelayoutete …
Städte und Handwerker
Mit dem Aufkommen der Städte entstand eine Art Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land. Die Landbevölkerung kümmerte sich seit jeher überwiegend um die Produktion der Nahrung. Die Stadtbevölkerung wandte sich dann dem Bedarf an Gebrauchsgütern zu. Diese wurden primär von Handwerkern gedeckt. Im Vergleich zu den wandernden Handwerkern aus Homers Erzählungen, die hier und dort in …
Nutzung und Gewinnung von Salz
Der Mineralstoff Salz war schon damals in der Antike von großer Bedeutung. Es wurde als Gewürz verwendet, man nutze es zur Konservierung und auch in der Tierhaltung. Aber es war kein Luxusgut. Cato empfahl, dass selbst Sklaven damals 10kg Salz pro Jahr bekommen sollten. In der Viehhaltung war es Bestandteil des Futters. Plinius schrieb, dass …
Verhüttung der Erze
Die Verhüttung der Erze war oft nicht ganz einfach, besonders wenn sie mehrere Metalle beinhalteten, wie z.B. in Laureion. Dort wurde Bleiglanz abgebaut. Dies ist ein Bleierz, welches etwa 25 – 40 Kilogramm Silber pro Tonne enthielt. Da die Verhüttung viel Energie kostet, gab es mehrere Schritte um es vorher möglichst rein zu bekommen. Diese …
Von der Gewinnung der Erze
In der Antike wurden massiv Erze abgebaut. Man verwendete nicht nur den Tagebau. Im Gebiet von Laureion, welches überwiegend aus Kalkstein bestand, grub man etwa 2000 Schächte nahe beieinander bis zu 55 Meter tief hinab. Die von den Schächten abgehende Stollen hatten dementsprechend aber nur geringe Längen, meist weniger als 40 Meter, es gab aber …
Die Metalle und ihre Verwendung
"Silbers eine Quelle hegen sie, des Bodens größter Schatz" wurde einst gesagt in den "Persern", eine in Athen aufgeführte Tragödie zur Zeit nach den Perserkriegen (490 und 480-479 v. Chr.) Dieser Satz verweist auf die Silberbergwerke in Laureion. Das ist ein Gebiet im Osten Attikas.In der archaischen Zeit gab es in Griechenland mehrere Bergwerksdistrikte, in …
Viehzucht in der Antike
In der antiken Viehhaltung war die Wanderweidewirtschaft üblich. Im Winter ließ man die Tiere auf dem Brachland weiden (siehe Kapitel über Getreideanbau), im Sommer trieb man die Herden in die Wälder der Gebirgsregionen, da die besseren Felder für den Anbau von Nutzpflanzen verwendet wurden. Solche Umstände wurden für Mittelgriechenland wie auch das römische Italien bezeugt. …
Kleines Update zum Wochenende
Hallo zusammen. Dieses Wochenende gibt es mal keinen neuen Beitrag. Stattdessen warf ich mein Grafiktool an und verbesserte ein paar Grafiken. Ich war unzufrieden mit den Handzeichnungen der Mühlen aus dem Beitrag https://mythantika.home.blog/2023/05/20/entwicklung-der-muhlen-in-der-antike/ . Auf dem Papier in klein sahen sie noch gut aus. Aber auf dem Bildschirm war ich doch nicht mehr so überzeugt. …
Wein- und Ölerzeugung in der Antike
Wein und Öl gehörten wie Getreide zum Grundnahrungsmittel in der Antike. Dementsprechend fand man im Mittelmeerraum neben Getreidefelder auch viele Flächen mit Wein und Olivenbäumen. In Attika im 6. Jahrhundert vor Christus gab es bereits Ölbaumfelder für den überregionalen Handel. Olivenöl hatte verschiedene Verwendungszwecke: als Brennstoff für Lampen, als Hygienemittel und auch als Nahrung. Oliven …