Speis und Trank im antiken Land

Nachdem letztes mal die dunkle Kreativität unserer antiken Ahnen dran war, gibt es jetzt was kulinarisches: Die Speisekarte der Antike!

Die Römer essen üblicherweise hauptsächlich Fladenbrot aus Dinkelmehl und Weizenmehl. Dazu gibt es Olivenöl, Wasser, Wein, Obst und Gemüse. Fleisch ist sehr teuer und deshalb gibt es das sehr selten. Reiche Bürger essen auch Dinge wie Datteln, Rosinen, Honig und Meeresfrüchte wie z.B. Muscheln. Reiche Römer, die in der Nähe von Gletschern wohnen, lassen sich auch Eis besorgen.

Die keltischen Galater halten sich Schafe in ihren weiten Steppen und fruchtbaren Flussniederung. Diese liefern Fleisch und Milch. Dazu züchten sie auch Bienen und gewinnen Honig von ihnen. Olivenbäume liefern den Galatern Oliven und Öl.

Als Küstenvolk leben die Karthager zum einen von einer erfolgreichen Fischerei. Vor Karthago wird vor allem viel Thunfisch gefangen, in der Nähe von Spanien und Marokko gibt es viel eingesalzenen Fisch. Dazu bauen die Karthager viel Weizen, Weinreben, Granatäpfel, Dattelpalmen, Ölbäume, Oliven, Feigen, Walnüsse und Mandeln an. Der Boden ist überaus fruchtbar. Zu all dem wird auch Brot gebacken.

Die Ägypter betreiben am Nil im fruchtbaren Schlamm Ackerbau. Die wichtigsten Anbaupflanzen der Ägypter sind Getreide, Obst und Gemüse. Weintrauben, Datteln, Melonen und Granatäpfel wachsen gut in der Hitze. Drei mal im Jahr konnte man Gemüse wie Gurken, Zwiebeln, Kohl, Radieschen, Knoblauch, Lauch und noch viel mehr ernten. Obst und Gemüse wird mit Essig und Öl angemacht. Man hat Wildtiere gejagt. Arme Leute fangen auch Fische. Fische werden gekocht, gebraten oder paniert wie Schnitzel. Oft wird er auch einfach in der Sonne getrocknet. Als Zuckerersatz gibt es Honig. Die Ägypter kennen dazu recht viele verschiedenen Brotarten. Der Teig der Brote besteht aus Getreide, Hefe, Milch, Butter, Eiern, Salz und anderen Gewürzen. Es gibt einfaches Brot und welches mit Gemüse (z.B. Bohnen) oder anderen Zutaten gefüllt. Süßes Brot wird mit Hilfe von Honig, Früchten oder Datteln hergestellt. Die Ägypter erfanden auch den Sauerteig und lernten, die Gärung zu beherrschen.

Als Grundnahrungsmittel isst man bei den Griechen Brot oder Brei aus Weizen oder Gerste. Es gibt auch Bohnen und Linsen, außerdem Obst und Milchprodukte wie z.B. Käse. Dazu gibt es natürlich viel Fisch und Meeresfrüchte. Die reichen Bürger essen auch z.B. Gemüse und Fleisch. Wichtig ist den Griechen auch die Olive und das daraus gewonnene Olivenöl. Der Ölbaum, der diese Frucht liefert, ist den Griechen heilig. Dazu gibt es auch Wein, welcher schwer und süß ist und vor dem trinken in einem Gefäß mit Wasser verdünnt wird. Dazu wird allerlei importiert, wie Dörrfleisch und Salzfleisch aus Byzanz, Pökelfleisch aus dem römischen Reich, Datteln und feines Weizenmehl aus Phönizien.

Perser essen Eintöpfe mit Fleisch und Früchten mit Kräutern. Auf ihre Tische landet unter anderem Aprikosen, Artischocken Auberginen, Zitronen, Limonen, Orangen, Pistazien, Spinat. Lamm und Ziege sind ihre hauptsächlichen Fleischsorten. Rindfleisch kommt bei den Persern nicht auf den Tisch. Sie essen Reis und Brot welches aus Weizen hergestellt wird. Jogurt ist auch weit verbreitet im persischen Essen. Schon damals um 4000 v. Chr. wurde das Essen in dieser Region verfeiernt unter anderem mit Basilikum, Koriander, Kreuzkümmel und Kümmel. Dazu werden auch noch Safran, Estragon, Zimt, Kardamon, Koriander, Gewürznelken, Dill, Muskat, Paprika, Grenadinen, Sumak, Kurkuma wie auch Orangenblütenwasser und Rosenwasser im Essen verwendet. Das Essen der Könige ist legendär.

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