Das mythische in Mythantika

Ein Grundsatz in Mythantika ist: All die Sagen und Legenden könnten durchaus so passiert sein. Das heißt, die Götter sind real, genauso wie all die Sagengestalten, von denen man sich erzählte:

  • Der Minotaurus im Labyrinth
  • die Sirenen, die Seefahrer von ihrem Ziel abbringen
  • Harpien, halb Mensch halb Vogel
  • Chimäre, gefährliche Kreuzungen aus verschiedenen Tieren
  • einäugige Zyklopen,
  • die ewige Weltenschlange Uoroboros
  • der gewaltigen Fenriswolf, der einst die Welt verschlingen will
  • die mehrköpfige Hydra
  • oder auch der vielköpfigen Drache Typhon, welcher unter dem Vulkan Ätna eingesperrt ist und dessen Wut immer wieder den Vulkan ausbrechen lässt

Während die antike Heldengeschichten viel Futter für Abenteuer liefern und die Helden sicher hier und da in die Fußstapfen der Helden Herkules, Odysseus und Co treten werden, werden die Schöpfungsgeschichten überwiegend Geschichten bleiben.

Fakt wird sein, dass es die Götterwelten und jenseitige Welten geben wird. Und wenn die Helden stark genug sind, wird auch das eine oder andere Abenteuer dort hin führen. Generell habe ich aktuell die Götterwelten der Germanen, Griechen und Ägypter im Blick. Dennoch wird es auch noch andere Welten wie die keltischen Anderswelten geben, die irgendwie Einfluss auf die Welt der Menschen haben werden – und wenn aus ihr die eine oder andere Bestie kommt, die die Landbevölkerung plagt.

Damit all dies plausibel ineinander greift, gibt es ein übergeordnetes metaphysiksches Konzept, welches erklärt, was Götter von Menschen und Geistern unterscheidet, wie der Tod funktioniert und warum die Götter Asgards und des Olymps nebeneinander existieren können.

Aufgrund der Tatsache, dass es unterschiedliche Götterfamilien in Mythantika gibt und eine direkte Konfrontation dieser Götter einer gewaltigen Kathastrophe gleicht, agieren die Götter aus dem verborgenen und überwiegend durch ihre Priester. Dies bedeutet aber nicht, dass vereinzelnte nicht doch Interesse daran haben könnten, direkt auf Erden zu wandeln, wenn auch nicht als solche erkennbar.

Ein weiterer Faktor ist die Magie. Durch die Verbindung dieser unterschiedlichen Welten sind verschiedene Optionen möglich geworden, das Potential gewisser Personen zu steigern. Sei es die keltischen Druiden, die griechischen und ägyptischen Seher, die Elementaristen, Berserker oder auch die Spruchzauberer Roms. Aber egal wie man nun magische Macht erlangt. Das Wissen darum wird streng gehütet und nur wenige sind fähig genug, es zu erlernen oder die Wandlung auszuhalten. Während ein Dorf vielleicht die Kräuterhexe oder den weisen, alten Mann hat, kann es in der Stadt durchaus eine Gruppe von Magie-Anwender geben.

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2 Gedanken zu “Das mythische in Mythantika

  1. Orbe

    Wo ich gerade über die Panthen lese fällt mir eine brennende Frage ein.
    Wie hälst du es mit dem aufkommenden Monotheismus. Schließlich ist das Judentum zu dieser Zeit schon verbreitet. Christentum und Islam hingegen sind noch eine Weile entfernt.

    Ein beliebtes Motiv wäre für die Panthen auch, dass die Kraft des einzelnen oder der Familien nur so ausgeprägt ist, wie es bekennende Anhänger sprich „wirklich“ Gläubige gibt.
    Dies könnte auch eine gute Erklärung für den aufkommenden Monotheismus sein. Dieser neue Glaube könnte aufgrund seiner Jugend eben besonders viele starke und wahrhaftige Gläubige haben. Ebenso wäre dies eine möglich Erklärung, warum die Götterfamilien sich nicht proaktiv gegenseitig bekriegen. So könnte der das Einflussgebiet eines Gottes einfach auf die geografische Verbreitung seiner Gläubigen beschränkt sein. D. h. z. B. Isis ist mächtig in Ägypten, beachtlich in Rom, aber schwach im keltisch-germanischen Raum. Wenn sich dementsprechend eine Gruppe von starken Isis-Priestern an die Nordsee begibt, würde der Einfluss und die potentiell vorhandene Macht Isis‘ in dieser Region stärken (auch wenn er wohl keine Chance gegen Odin etc. hätte).

    Und es wäre by the way eine mega coole Kampagne – Der Aufstieg eines neuen Gottes!

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    1. Generell ist angedacht, dass jeder Gott schon von sich aus ein machtvolles Wesen ist. Allerdings steigt dessen Macht bzw. „Machtvorrat“ mit jedem Kunden in seinem Jenseits und jeder Priester erweitert seinen Spielraum und vergrößert die Macht des Gottes lokal. Dementsprechend ist es aktuell nicht so krass vom Glauben abhängig wie in den Forgotten Realms, aber Gläubige haben dennoch einen großen Einfluss.
      Der Aufstieg eines neuen Gottes ist durchaus eine Option, an die ich schon gedacht habe inkl. wie jemand einen Gott ersetzen kann 😉

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